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Politiker machen neues Steuer-Fass auf ... Abgas-Plaketten

 
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tropenfisch



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BeitragVerfasst am: 20.02.2007 01:35    Titel: Politiker machen neues Steuer-Fass auf ... Abgas-Plaketten Antworten mit Zitat

Naja, Ihr habt ja bestimmt alle die neueste Diskussion um die mögliche Änderung der KFZ-Besteuerung mitbekommen. Die Saarbrücker Zeitung hat jetzt am Montag folgendes geschrieben:

"...
Saarbrücker Zeitung: CO2-Pläne der Bundesregierung konkreter als bekannt - Pkw ab Euroklasse 3 sollen einbezogen werden
Saarbrücken/Berlin (ots) - Nach Informationen der "Saarbrücker Zeitung" sind die Pläne der Bundesregierung zur Veränderung der Kfz-Steuer konkreter als bislang bekannt.
Demnach sollen in die Umstellung alle Pkw der Euroklasse 3 und besser einbezogen werden. Ältere Fahrzeuge würden wie bisher besteuert. Außerdem soll ein linearer Steuersatz je Gramm CO2 pro Kilometer definiert werden. Überdies plane die Bundesregierung, CO2-Freibeträge einzuführen, so dass bei Fahrzeugen mit besonders niedriger Emission die Steuer entfallen werde. An der unterschiedlichen Mineralölbesteuerung von Diesel und Otto-Kraftstoffen soll festgehalten werden, berichtet das Blatt.
Laut Zeitung geht die Bundesregierung davon aus, dass sich die Umstellung der Steuer von Hubraum auf CO2-Ausstoß erst nach sechs Jahren für die Länder amortisieren wird. "In der Zeit wird das Steueraufkommen deutlich geringer sein als jetzt", zitiert das Blatt Regierungskreise.

Originaltext: Saarbrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=57706
..."

Würde mich mal interessieren, wie dann Nachrüstungen wie KLR oder Mini-Kat behandelt würden. Selbst mit diesen Nachrüstteilen sind die Abgaswerte vom Country ja immer noch schlechter als Euro 3. So bräuchten wir uns um eine erneute Steuererhöhung ja keinen Kopf zu machen.
Ich glaube das aber nicht so ganz (siehe die letzten Regel-Änderungen von 07- und H-Kennzeichen zu ungunsten unserer Autos) - der Staat braucht schließlich immer Geld.

Gruß Sebastian


Edit: 05.03.07 Überschrift geändert !
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Zuletzt bearbeitet von tropenfisch am 04.03.2007 19:21, insgesamt einmal bearbeitet
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jojo



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BeitragVerfasst am: 21.02.2007 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Es sollen sich halt alle Leute alle 2 Jahre ein neues Auto kaufen "wegen der Umelt"
Das fordert Arbeitsplätze bei VW usw. und der Staat verdient gut an den Steuern.
Ich denke wenn man ein Auto 10 oder 20 Jahre fährt hat das auch etwas mit Umweltschutz zu tun !!
Was kostet die herstellung eines Autos den an Energie und Rohstoffen!!!!!
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Gruß
jojo
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Dietrich



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BeitragVerfasst am: 22.02.2007 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

in der momentanen Situation wird oft suggeriert die neuen Autos seien umweltfreundlich. Wenn ich mir angucke was für Schleudern meine Nachbarn so fahren, da liegt mein Country CO2-technisch aber deutlich besser! Ich habe stark die Befürchtung dass die Industrie dafür sorgen wird dass eine "Altautosteuer" für KFZ über 8 Jahre daraus wird, während neue Dickschiffe weiter begünstigt werden.
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Miwi-Frankfurt



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BeitragVerfasst am: 22.02.2007 17:43    Titel: es lebe die deutsche Erfindungskraft..... Antworten mit Zitat

........ meine Autos und ich wandern aus!

Seit einiger Zeit gibt es jeden Tag Hiobsbotschaften um "des Deutschen liebsten Kind". Ich kann den Erfindungsreichtum unserer Politiker nicht mehr ertragen. Die Zielrichtung ist klar: Steuereinnahmen müssen her, koste es was es wolle! Im Endeffekt wird es dann für uns billiger, wenn wir einen Wohnsitz in Timbuktu erstehen und dort unsere Autos anmelden, die wir hier fahren. Schließlich gehen unsere Altautos schon jetzt Containerschiffweise subventioniert nach Afrika! Ach ja, da kommt dann noch die familienbezogene Energiebilanz: wer eine moderne saubere Heizung hat, kriegt Gummipunkte, die er zur Linderung seiner Schmerzen bei der Versteuerung seines "dreckigen" Autos einsetzen kann! Cool! Dumm natürlich für die, die Fernwärme aus einem der 11 neu beantragten Kraftwerke erhalten. Denen nützt die umweltschonende Energiegewinnung nichts. Die sind doch "sauber" die Kraftwerke oder?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
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Gruß

Michael
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hemicuda



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BeitragVerfasst am: 22.02.2007 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Interesant wird es ja eigentlich erst, wenn man auf Gas umbaut.
Da das ja sauberer ist, müsste man dann ja weniger Stuern zahlen.

Aber wir sind ja in Deutschland.
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Golf Ranger



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BeitragVerfasst am: 22.02.2007 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ich protestiere u.a. dadurch, dass ich ausgewandert bin.

Zum einen möchte ich meine Kinder nicht in DL aufwachsen sehen,
(wer hier war, der weiss was ich damit meine).
Wir haben uns gerade Schulen angesehen. Da sind wirkliche Welten dazwischen.

Eine andere Zielsetzung meiner Person ist, in DL nicht einen Cent mehr an Steuern zu bezahlen.

Ich habe durch ein Terminierungsproblem keine Chance mehr auf ein 07er Kennzeichen bekommen (KFZ-Bj. 02/6Cool, darauf den Wagen für einen SAT1 Flm verkauft.
Meinen Range Rover habe ich ebenfalls aus steuerlichen Gründen verkauft. Ca. 700.-- (!!!) Euro Steuern sind wohl der Witz, besonders wenn man bedenkt, das der Verbrauch dieses Fahrzeugs schon zu mindestens der doppelten Steuereinnahmen führt.

Ein Staat der so vorgeht, der kann nicht genug Auswanderer haben.

Möglicherweise leicht am Thema vorbei, das musste jedoch noch schnell raus Shocked

Viele Grüsse

Stefan
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tropenfisch



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BeitragVerfasst am: 22.02.2007 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ahaaa, dann haben wir ja schon mehrere Country-Zieladressen für evtl. kommende Skandinavien-Exkursionen Laughing Laughing Cool Cool .

Jau, Steuern überall wohin man auch schaut Embarassed Embarassed Twisted Evil Twisted Evil - und das geht weiter ...
... frage mich nur, ob es da in Norwegen oder sonst wo wirklich besser ist. Die Frage ist ja immer, wie hoch die Steuerlast aller Steuern zusammen ist.
Na jedenfalls wird "denen da oben" sicherlich noch einiges mehr - auch bei PKW's - einfallen, um an das Geld der Bürger zu kommen Crying or Very sad .

Das war schon immer so und das bleibt auch so.

Gruß Sebastian

P.S. @ Golf Ranger:
Wo muß ich denn dann in der "Country-Weltkarte" den Button in Norge hinsetzen ?
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baumschubser



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BeitragVerfasst am: 23.02.2007 01:27    Titel: Antworten mit Zitat

ja genau!
und die raucher schieben wir auch noch alle ab! Twisted Evil
dann macht die tabakintustrie dicht und die mehrwertsteuer steigt auf 25% !!!!
und wir haben noch ein paar arbeitslose mehr! habe mit meinen eltern ne neue sache gestartet! schaut sie auch mal an und sagt was dazu!!!!

http://www.raucherliga.de
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Hochländer



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BeitragVerfasst am: 23.02.2007 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt! Und wieviele Krankenhäuser müssten schließen, wenn die keinen Lungenkrebs und keine Raucherbeine mehr behandeln könnten... Evil or Very Mad

Mal davon abgesehen: Ich weiß nicht, ob dieses Thema hier ins Forum gehört.

LG Guido
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Sauerland,
mein Herz schlägt für das Sauerland,
begrabt mich mal am Lennestrand,
wo die Misthaufen qualmen
da gibt's keine Palmen! (Zoff)
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baumschubser



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BeitragVerfasst am: 23.02.2007 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

mich hat das nur wieder mal aufgeregt was diese scheiss doofen POLITIGER wieder mal alles machen wollen und so! das kann nicht mehr so weiter gehn! ich weis auch das ich nicht mein leben lang in deutschland bleiben werde! dieses scheiss pack!!!!!! sorry! mich kotzt das alles einfach nur so an! könnt noch studen lang darüber weiter reden aber dann rege ich mich nur noch mehr auf sorry! Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad
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baumschubser



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BeitragVerfasst am: 23.02.2007 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

und sorry!! aber statistich gesehen sterben mehr leute durch alkohol als durch das rauchen!!!
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Golf Ranger



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BeitragVerfasst am: 23.02.2007 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
P.S. @ Golf Ranger:
Wo muß ich denn dann in der "Country-Weltkarte" den Button in Norge hinsetzen ?



Hallo Tropenfisch,

Hier eine Anleitung zum Auffinden eines ausgewanderten Countrys:

* ca. 190km nördlich von Trondheim
* Steinkjer ist ca. 90 km
* Namsos ist ca. 70 km entfernt.

oder gleich so:

N 64 . 29 . 879
E 10 . 53 . 906

zumindest behauptet das mein Garmin...


Das wären sehr gute Koordinaten um ein Country-Treffen aus dem Boden zu stampfen ?

LG

Stefan
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tropenfisch



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BeitragVerfasst am: 04.03.2007 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

OK, ich habe erst mal Lauvsnes in der Karte eingetragen - ööööhm die Karte reicht zwar nur bis Göteburg Razz , es wird für die Gebiete außerhalb des "Country-Haupteinzugsgebiet" noch andere separate Karten geben Wink Wink Wink .


Nochmal zum Thema Besteuerung und Abgasplakette zurück:

Wie sieht das denn nun für den Country bei der geplanten Plakette aus? Ständig hört man im Fernsehen, Radio oder sonst wo andere Sachen - der eine sagt es so, der andere so ...
... bekommt der Country ohne KLR oder sonstige Nachrüstungen jetzt überhaupt keine Plakette, oder wird er als Benziner in Klasse "Euro 2" eingestuft?

Worum geht es bei diesem Kleber überhaupt? Der ist doch nur für Feinstaub da, oder auch CO2? Wenn nur für Feinstaub, dann müssten wir doch alle die grüne Plakette bekommen, oder nicht?

Hoffentlich weiß jemand von Euch mehr ...

Gruß Sebastian
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hemicuda



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BeitragVerfasst am: 04.03.2007 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Meiner 90er bekommt ohne Änderungen keine Plakete.
Der Geländewagen meines Vaters schon.

Meine Kiste braucht ca. 9 Liter, der Geländewagen gut 14.
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jojo



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BeitragVerfasst am: 05.03.2007 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Der Deutsche Städtetag hat wohl Bedenken gegen die jetzige Regelung angemeldet, weil halt mehrere Millionen PKW mit geregelten KAt der 1. Generation in das Fahrverbot fallen und man Angst for einer Klagewelle hat!
Hier soll das Gesetz zumindest für die Fahrzeuge mit KAT der 1 Generation noch mal überdacht werden.
Mal schauen wie das Ergebnis aussieht!?
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Gruß
jojo
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Miwi-Frankfurt



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BeitragVerfasst am: 09.03.2007 21:26    Titel: zum Thema Feinstaub aus der Oldtimerszene! Antworten mit Zitat

Hallo,
hier etwas Interessantes aus der Oldtimerszene:

Jetzt geht´s uns (den Oldies) an den Kragen (Sonntag, 4. März 2007)

Jetzt geht’s uns an den Kragen, aber noch haben wir die Möglichkeit, mitzubestimmen, wie viel Luft wir bekommen.

Die Initiative Kulturgut Mobilität und der ASC (Allgemeine Schnauferl Club)hatten gestern ein gemeinsames Gespräch im Bundesministerium für Umwelt. Gesprächspartner war Ministerialdirektor Dr. Lahl, Abteilungsleiter Umwelt und Gesundheit, Immissionsschutz, Anlagensicherheit und Verkehr, Chemikaliensicherheit (BMU). Der Sachstand stellt sich momentan wie folgt dar: Die Möglichkeit zur Einrichtung von Fahrverbotszonen ist zementiert. Es handelt sich hierbei um Ministerialbeschlüsse, die auch keiner Zustimmung durch den Bundestag bedürfen, sondern lediglich durch den Bundesrat bestätigt werden müssen. Die Ministerialbeschlüsse werden vom Bundesministerium für Umwelt und vom Bundesverkehrsminsterium gleichermaßen getragen. Der öffentliche Druck zu diesem Thema ist so groß und wird auch als derart berechtigt empfunden, dass es hier kein Zurückweichen geben wird. Dr. Lahl gibt an dieser Stelle auch einen kleinen Ausblick zum Thema CO²-Ausstoß und bezeichnet dies als nächstes dringendes Thema, das Opfer verlangen wird. Auch hier ist der politische Druck europaweit und aus der Bevölkerung so stark, dass sich die Bundesregierung dem nicht verschließen kann. Sollte der Oldtimerszene daran gelegen sein, an diesen Beschlüssen noch zu rütteln, wäre dies nur über eine Bundesratsmehrheit möglich. Letztlich wäre dies allerdings nur ein Aufhalten. Auch sieht Dr. Lahl es als wenig aussichtsreich an, bei dem nur noch kurzen Zeitfenster hierfür eine Bundesratsmehrheit zu erhalten.

Der Antrag der FDP wird als eher kontraproduktiv gesehen. Kurze Begründung: Der Antrag wird mit der Koalitionsmehrheit abgelehnt werden. Warum? Schon allein aus dem Grund, weil dieser Antrag von der Opposition kommt und sich hier die große Koalition nicht teilen lässt. Schlimmer ist aber, dass damit ein Thema, das überhaupt nicht in den Bundestag gemusst hätte, jetzt im Bundestag ist und nun abgeschmettert wird. Hier hätte man auf ministerialer Ebene Lösungen für uns finden können. Es wird auch allein schon aus Parteidisziplin niemand aus der Koalition für diesen Antrag stimmen. Ergebnis wird dann sein: "Der Bundestag hat beschlossen, dass es keine Ausnahmen geben wird." Der FDP wird das egal sein, die stellt den Antrag nur aus taktischen Gründen, um dann ihren Oldtimerwählern sagen zu können: Seht Ihr, wir wollten ja was für Euch tun.

Es wurde dann auch nochmals versucht, auf das Zahlenwerk, die geringe Teilname der Oldtimer am Verkehr und den Wert von historischen Fahrzeugen als Kulturgut einzugehen, was aber schon in Ansätzen als nutzlos dargestellt wurde. Man kennt die Zahlen zwischenzeitlich sehr gut und wäre hier auch nicht weit von der Oldtimerszene entfernt. In den Überlegungen der beiden Ministerien spielen zwischenzeitlich aber auch Themen wie CO²-Ausstoß usw. eine viel erheblichere Rolle. Auch müsse ein „Rutschbahneffekt“ verhindert werden. Es gibt neben den Oldtimerfahrern ca. 20 weitere Gruppen geben, die zum Teil sogar weitaus größere existentielle Gründe für Ausnahmegenehmigungen hätten. Es gehe vom Gemüsehändler an der Ecke bis zum Behindertenfahrzeug.

Auf ein mögliches Beschreiten des Klagewegs eventuell bis nach Brüssel reagiert man seitens der beiden Ministerien gelassen. Man hätte sich auf mögliche Klagen eingestellt und deren Wirksamkeit vorab geprüft (hier spielen eben nicht nur die Oldtimer eine Rolle). Das Thema Volksgesundheit und in Zukunft auch immer mehr der Klimaschutz seien eben das höhere Gut, für das es bei allem Verständnis für unsere Sichtweise keine politischen Mehrheiten – auch nicht in der Bevölkerung – geben würde.

Es sei ja auch nur ein Teil der Oldtimerfahrer betroffen. Der weitaus größere Teil wohnt weder in einer Fahrverbotszone noch dort eine Werkstatt besuchen. Auch trete man weiterhin für den Erhalt der Oldtimer ein, eben nur nicht in den ausgewiesenen Fahrverbotszonen. Spätestens jetzt war uns klar, wie verhärtet die Fronten hier sind und dass an den grundsätzlichen politischen Entscheidungen nicht mehr zu rütteln ist.

Das Wort „grundsätzlich“ wurde dann nochmals aufgenommen, um vielleicht noch Einfluss darauf zu nehmen, wie die geplanten Fahrverbote abgemildert werden können. Hier kam es dann zu weiteren Gesprächsangeboten seitens des Ministeriums. Es gibt zwischen den Ministerialerlässen und den Bundesratsbestätigungen noch ein erhebliches Zeitfenster, in dem Einfluss genommen werden kann, inwieweit sich die Fahrverbotszonen auf Oldtimer auswirken. Im Rahmen dieses Zeitfensters bietet man uns (ich denke mal dem Ladenburger Kreis) weitere Gespräche an und würde seitens des Bundesumweltministeriums als weiteren Gesprächspartner das Bundesverkehrsministerium mit an den Tisch holen, um gemeinsam mit den jetzigen Gesprächsführern (wobei der Kreis auch gerne auf Seiten der Oldtimerszene noch minimal erweitert werden könnte) konkrete Abmilderungen zu verhandeln.

Grundlage für diese Gespräche müsste aber die Bereitschaft der Gesprächsführer sein, die Sichtweisen der beiden Ministerien mehr in die Szene hineinzutragen. Aktionen „pro Oldtimer“ sind in Ordnung, zu heftiger Protest ist jedoch den Entscheidern in der Politik nicht zu vermitteln und man sollte seitens der Oldtimerszene jetzt Gesprächsbereitschaft zeigen. Es wurde die Zusage von Initiative Kulturgut und ASC gegeben, in dieser Form auf die Szene zuzugehen und die Gesprächsbereitschaft der Ministerien positiv zu nutzen.

Konkret wurde vereinbart, dass die Gesprächsführer ein Papier mit „Essentials“ erarbeiten und dieses möglichst umgehend an ihn weiterreichen. Dann wird sehr schnell die Einladung gemeinsam von Bundesumweltministerium und Verkehrsministerium ergehen. die genannten Essentials zu könnten z.B. sein

• Die weitere Möglichkeit der Durchführung von Oldtimerveranstaltungen auch in den Fahrverbotszonen.
• Werkstattbesuche
• Regelung für Anwohner in Fahrverbotszonen
• Zufahrt zu Oldtimermuseen mit Oldtimern
• usw.

Die initiative Kulturgut Mobilität und auch der ASC will diesen Weg der Gespräche gehen.
Mir wurde gestern zum ersten Mal wirklich klar, wohin die Richtung unserer Bundesregierung geht. Wir stehen hier erst am Anfang und die Oldtimer sind nur ein ganz kleines Problemchen.

Wir leben halt in einer Welt, in der ein amerikanischer ExVize einen Oskar bekommt, weil er einen Film über den Klimawandel drehte. Seht Euch doch nur einmal den Spiegel von vor zwei Wochen und die Focus der letzten Woche an.
Ja, ich sehe Tempolimit, Co2-Beschränkungen, einen Benzinpreis von 6 Euro bei Wegfall der Kfz-Steuer als realistisch an.
Der VDA, ADAC und bislang auch AvD schlafen. Ich habe gestern erst die Anfänge kennen gelernt. Volksgesundheit, Klimaschutz, Luftreinhaltung werden die Themen der nächsten Zeit sein.

Wir haben diese sich verändernde Welt noch nicht begriffen. Die Wirtschaft sieht Ihre Zukunft nicht mehr im Automobil, das ohnehin aus Japan kommt, sondern in der Entwicklung alternativer Stromerzeugung und ähnlichem, wo Deutschland Weltmarktführer ist. Das Automobil wurde aufgegeben.
Meine Tochter wird mal in einer Welt mit Erdgasfahrzeugen, einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h auf Autobahnen und dem so genannten "2/3 Konzept" leben, bei dem maximal bei Fahrzeugen nur noch 1/3 durch Verbrennung erfolgen darf und zwei Drittel durch alternative Energie erbracht werden muss. Wenn wir jetzt die angebotenen Gespräche mit den beiden wichtigen Ministerien nicht annehmen werden wir uns in ein paar Jahren unsere Versäumnis vorwerfen.


Soweit der Text von P.D.Göhr (http://www.kulturgut-mobilitaet.org

Ich glaube hierbei wird klar, wohin die Reise geht!
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Gruß

Michael
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joerg



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BeitragVerfasst am: 11.03.2007 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Arggggg! Volksgesundheit!!!!! Dazu schreibt Wikipedia (Zitat):

"Der Gedanke der Volksgesundheit findet seinen Ausgang in Hitlers Euthanasiebefehl aus dem Jahre 1939."

Da geht also die Reise hin!!! Rolling Eyes
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Wu de Hasen Hosen haas'n,
und de Hosen Husen haas'n,
do bi ich dor Hamm.
Mei Haamitland Arzgebirg.
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Dino



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BeitragVerfasst am: 12.12.2007 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Also laut ADAC gibt es die grüne 04Plakette jetzt für KFZ mit Euro 1 Kat ....Schlüssel Nr.01 VW Country

Vor 2 Wochen wollte der TüV Prüfer mir noch keine geben Sad muss ihn wohl jetzt nochmal nerven Very Happy


Also Leute jetzt alle zum Tüv und für 5,-€ eine grüne Plakette abholen !!!Laut änderung des Gesetzes gibt es jetzt diese ohne Einbau eines KLRs !!!
http://www.adac.de/Auto_Motorrad/Umwelt/umweltzonen_plaketten/plakettenfinder/schema_benziner.asp?ComponentID=170298&SourcePageID=149642
_________________
NZ 1P zu dem ich steh.


Zuletzt bearbeitet von Dino am 13.12.2007 21:26, insgesamt 2-mal bearbeitet
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GO2CC



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BeitragVerfasst am: 12.12.2007 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Mist
und ich hab vor 2 Wochen einen KLR eingebaut, extra für den grünen Bäpper ,
_________________
Country
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Polo2F



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007 05:00    Titel: Antworten mit Zitat

ich weiß ich fahre keinen country, aber mein auto betrifft das ja genauso.

Ich habe mir einen Mini-Kat einbauen lassen, damit ich auf EURO2 komme. Kosten mit montage und eintragung beim Polo 155€.

Ohne den zusätzlichen Kat bekomme ich keine umweltplakette.

Mit diesem kat bekomme ich die Grüne plakette.

Wobei man eine haarspalterei entfachen kann wegen feinstaub und CO2 Emissionen.

Für alle, ich habe einen link der dekra, womit man seine "Plakette" ermitteln kann.

http://www.dekra.de/feinstaub/feinstaub.html

MfG Polo2F

vorher 01 keine plakette
dannach 25 Grüne Plakette
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jojo



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe schon eine "Grüne"
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Gruß
jojo
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